Vorratsdatenverarbeitung

Heute Mittag war die erste Lesung des Gesetzentwurfs zum Hessischen Transparenzgesetz (HessTG) [1] eingebracht von der SPD. Neben der Tatsache, dass es sich dabei eigentlich “nur” um ein Informationsfreiheitsgesetz handelt, statt um ein wirkliches Transparenzgesetz (siehe letzten Absatz), war die Debatte um diesen Entwurf ziemlich unterirdisch.

In der Debatte kam auch Boris Rhein zur Sprache. Er nannte das Gesetz “Vorratsdatenverarbeitung” und dass es sogar ihm bei diesem Gesetzesvorhaben “schütteln würde” [2]. Aber der Reihe nach. Worum geht es bei diesem Gesetz überhaupt:

Daten und Informationen, die in der Verwaltung anfallen sollen auf Anfrage veröffentlicht werden und das möglichst kostenfrei oder kostengünstig. Diese Daten fallen bei der Verwaltung sowieso an. Darunter fallen zum Beispiel Verträge mit Firmen, die von der öffentlichen Hand beauftragt wurden. Persönliche Daten, die einem besonderen Schutz geniesen, sind von einer Veröffentlichung ausgeschlossen.

Kommen wir nun zur Analogie mit der Vorratsdatenspeicherung von Innenminister Boris Rhein und warum das falsch ist. Die Vorratsdatenspeicherung dient der anlasslosen Speicherung von Daten über die Bürger selbst. Also z.B. Handydaten wer, wann, mit wem telefoniert hat. Diese Persönlichen Daten unterliegen, allerdings dem Datenschutz, die von diesem Gesetz explizit ausgenommen wurde. Siehe dazu auch §10 des Gesetzesentwurfes.

Das was die SPD haben möchte und wovor Innenminister Boris Rhein warnt sind also zwei völlig unterschiedliche Dinge, die hier von ihm vermischt werden. Allerdings wundert es mich nicht, dass es den Innenminister schüttelt, wenn die Verwaltung Informationen veröffentlichen soll. Denn das stärkt letztlich die Mitbestimmung der Bürger dank mehr und umfassenderen Informationen. Vorgänge aus der Verwaltung können so viel einfacher nachvollziehbar gemacht werden und es ist möglich Dinge besser aufzudecken. “Datenschutz” à la CDU ist, wenn die Vorgänge in der Verwaltung und in der Politik  vor dem berechtigten Interesse der Bürger geschützt werden soll.

Was ist der Unterschied zwischen einem Transparenzgesetz und einem Informationsfreiheitsgesetz? Ein Informationsfreiheitsgesetz dient nur dazu Informationen zu veröffentlichen, wenn der Bürger danach fragt. Dies ist bei einem Transparenzgesetz anders. Wenn man tatsächlich Transparenz herstellen will, dann muss die Verwaltung Daten pro-Aktiv veröffentlichen. Also direkt von sich aus, ohne das ein Bürger erst noch danach fragen muss. Es besteht also eine Veröffentlichungspflicht.

[1] http://www.pauly-bender.de/uploads/pdf/transparenzgesetz_endfassung.pdf
[2] http://www.mittelhessen.de/hessen+welt/hessen-news_artikel,-Innenminister-weist-Forderung-nach-Informationsgesetz-zurueck-_arid,119953.html

Transprenz im Wiesbadener Wahlkampf

Liebe Wiesbadener,

 

wir müssen reden. Natürlich gehts es um euren OB-Wahlkampf. Dass ich persönlich das Ergebnis des Castings für Fatal halte, sollte inzwischen jeder wissen. Ich mache schließlich auch kein Geheimnis drum. Allerdings hoffte ich doch, dass der Wahlkampf besser läuft. Leider lässt er zu wünschen übrig. Was vielleicht auch schlicht an einem meiner Kritikpunkte der Art des Wahlkampfes liegt und eines der Hauptanliegen dieser Partei ist: Die Transparenz. Der Wahlkampf ist alles andere als transparent. Man bekommt ansatzweise etwas mit, aber es scheint der kleinste Teil zu sein. Ich halte euren Wahlkampf schlicht und ergreifend für intransparent. Über die Mailingliste bekommt man nur kleine Fetzen mit. Daraus kann man sich schließlich ein paar Dinge zusammen reimen, aber das Große und Ganze kommt darüber nicht.

 

Ich möchte daran erinnern, dass Transparenz eine Bringschuld ist. Das bedeutet: Ihr müsst liefern. Den Wahlkampf transparenter zu gestalten, halte ich nicht für Unmöglich. Das nutzen von Google Drive ist eine Einstiegshürde, die die Transparenz verringert. Warum das so ist? Ganz einfach: Erst mal brauch man einen Google Account. Dadurch werden also Leute gezwungen Google zu nutzen, die es nicht möchten (ja die soll es geben, auch wenn ich selbst nicht dazu gehöre) zum andern muss man dann auch Google Drive nutzen. Nicht jeder der nen Google Account hat nutzt auch Drive (auch wenn man es könnte).

 

Die zweite Einstiegshürde ist die Freischaltung durch HJT. Man muss aktiv auf ihn zugehen, wenn man weitere Infos oder gar die Freischaltung im Drive haben möchte. Was wäre jetzt z.B. wenn bei HJT jemand anfragt, den er nicht kennt, oder vielleicht einfach nicht leiden kann und ihm deshalb keine Infos geben möchte? Bekommt diese Person den Zugang dann? Und wenn nicht, warum nicht? Es könnte sich dabei ja um einen Piraten handeln, der zwar woanders wohnt sich aber dennoch über den OB-Wahlkampf in Wiesbaden informieren möchte. Soll ja vorkommen, dass an andern Orten ähnliche Probleme bestehen. Wenn diese Person doch Zugang bekommt, wie ist dann dieser gewünschte “Überraschungseffekt”, den ich jetzt schon von ein paar gehört hab, zu gewährleisten?

 

Plakatsprüche die teilweise über die ML diskutiert wurden, is ja schon mal gut. Aber die Art und Weise wie die Abstimmung lief, war suboptimal. Es wurde ein Selector aufgesetzt und immer, wenn ein guter Spruch auf der ML gepostet wurde, sollte der dort eingefügt werden. Wäre es nicht sinnvoller, erst zu sammeln und dann alle gemeinsam durch nen Umfragetool zu jagen? Mal ganz davon abgesehen, dass die Infos, die diesen Sprüchen zu Grunde lag, nicht über die ML gingen.

 

Warum sind z.B. die Motive der Wesselmänner nicht öffentlich? Warum ist nicht öffentlich woran ihr grade arbeitet? Ich les immer nur: XY liegt an $Ort im Drive. Sollte es tatsächlich Dinge geben die ihr nicht veröffentlicht _könnt_, weil da rechtliche Problematiken dahinter sind, dann sagt wenigstens worum es sich dreht und was konkret dagegen spricht es zu veröffentlichen. Vielleicht gibt es Fälle wo ihr Sachen unter Verschluss haltet, weil ihr noch nicht sicher seid, ob es da rechtliche Probleme gibt. Dann fragt halt nen Juristen, und macht es danach öffentlich (falls möglich).

 

Interssant finde ich im übrigen auch den Fakt, dass dieser OB-Wahlkampf meines Wissens der erste ist, deren Kampagne mehr oder weniger von Extern erstellt und somit von den Piraten (oder halt dem Kandidaten) bezahlt wurde. Herzlich Glückwunsch dafür. NICHT! Wir haben genug Leute in den Reihen der Piraten, die gute und kreative Ideen haben. Auch für einen verdammten OB-Wahlkampf. Euch sollte bekannt sein, dass vor gar nicht allzu langer Zeit Frankfurt einen hatte. Man hätte dort ja mal nach Kontaktmöglichkeiten fragen können.

 

Da ich dank eurer Intransparenz wenig über die Themen sagen kann, muss ich halt auf der Transparenz rumhacken. Alles andere wäre gegen HJT persönlich gegangen.

 

Noch ein paar Allgemeine Sätze für die Mailingliste: Sie wird immer unlesbarer. Teilweise kommen Mails an, die nicht mal vollständige Sätze enthalten. Diese Perlen sehen dann z.B. so aus: “auf PG OB die aktuellen im Ordner Westmann + Stellungnahme, alte im Archiv”. Außerdem ist es extrem nervig, wenn Threads zerschossen werden. Das passiert leider viel zu häufig.

 

Ich würde mich freuen, wenn sich der Wahlkampf bessert.

Ratsinfosystem im Landkreis

Mit Freude und ein wenig Erstaunen stellte ich am Freitag Mittag fest, dass unser Landkreis endlich auch so was hat wie ein Ratsinfosystem (RIS). Die Einrichtung hat auch lange genug gedauert, will ich meinen. Bereits Mitte April fand ich einen entsprechenden Button auf der Homepage des Kreises vor. Damals lud sich die dort hinterlegte Seite allerdings noch tot und es passierte nichts. Seit Freitag ist endlich Content dahinter.

Allerdings ist auch dieser Content ziemlich mau und nicht jederzeit verfügbar. Bisher sind nur ein paar Protokolle aus dem Kreistag und den Ausschüssen verfügbar. Leider fehlen dort die Abstimmungsergebnisse. Mitglieder der einzelnen Ausschüsse oder auch nur Mitglieder des Kreistages fehlen bisher.

Außerdem ist das RIS auch nicht jederzeit verfügbar. Die Seite scheint hinter einem Heim-Router zu stehen und läuft somit auf einem Privatrechner. Blöderweise wird dieser nachts ausgeschaltet, so dass die Seite nicht erreichbar ist. Der Sinn dahinter eine Website auf einem privaten Rechner zu betreiben erschließt sich mir nicht ganz. Vor allem dann, wenn dieser auch noch nachts ausgeschaltet wird und die Website nicht ständig verfügbar ist. Ist das vielleicht ein Versuch Öffnungszeiten im Internet einzuführen? Ich weiß es nicht. Ich hoffe aber, dass die Kreisverwaltung hier nachbessert. Mal ganz davon abgesehen, dass die ganze Homepage mal verbessert werden könnte :-D Mit einem Smartphone oder Tablet ist sie z.B. auch nicht zu bedienen.

Ich hoffe die Kreisverwaltung bessert hier schnellstmöglich nach, damit alle jederzeit an die nötigen Infos kommen.

Open Government Eckpunktepapier

Heute war es soweit, dass Eckpunktepapier des IT Planungsrates wurde veröffentlicht. Der Ablauf war meines Erachtens etwas suboptimal und einige Sachen funktionieren auch noch nicht wirklich. Aber das schöne ist doch: Wir werden beteiligt. Das finde ich tatsächlich als einen Schritt in die richtige Richtung.

Erst nochmal kurz zum Ablauf. Vor einigen Wochen wurde ich auf diese Aktion aufmerksam und schaute mir auch direkt die Seite an, auf der ein großer Countdown prangerte, der heute um 14 Uhr ablaufen sollte. Ich also ganz gespannt gewesen, was mich erwartet. Leider war die Seite dann schließlich zwischen ca. 13:45 Uhr und 14:15 Uhr down und somit nicht zu erreichen. Als sie schließlich wieder ging prangte dort eine Seite mit dem Hinweis auf Wartungsarbeiten und die Vorbereitung zum Start der Online-Diskussion. Also mal ernsthaft: Da läuft seit Wochen ein Countdown auf der Homepage und dann muss noch eine gute Stunde nach Ablauf desselbigen der Start vorbereitet werden? Nich wahr oder?. Leider doch!

Zum Papier selbst: Es ist schön zu lesen, aber mir persönlich zu unkonkret. Ich werde wahrscheinlich die nächsten Tage den ein oder anderen Kommentar dort hinterlassen. Ich bin gespannt inwiefern das letztlich in die Debatte mit einfließt. Der Bewertungsbutton funktioniert auch nicht wirklich. Sobald ich meine Bewertung abgeben habe und die Seite neulade springt dieser wieder auf 3 Sterne. Schade. Wird aber hoffentlich noch gefixt. Habe bereits über den Twitteracc bescheid gegeben.

Also beteiligt euch. :-)

Bahnlärm im Rheingau

Am Samstag, den 12. Mai, fand in Rüdesheim am Rhein die zweite Demo gegen Bahnlärm statt. Durch die Aufrufe von Karl Ottes, einem der Hauptorganisatoren, wurden wir Piraten im Rheingau-Taunus-Kreis (RTK) darauf aufmerksam. Dass der Rheingau viel Bahnverkehr hat, war uns bekannt, nicht aber die derart masssiven Proteste. Da die meisten Piraten des RTK nicht im Rheingau leben, war das Problem nicht in diesem Ausmaße bekannt.

Das änderte sich schlagartig. Wir recherchierten im Netz nach Infos zu diesem Thema und besuchten eine Diskussionsveranstaltung. Dies alles führte zu dem Entschluss: “Wir Piraten rufen ebenfalls zu dieser Demo auf!” Leider waren dann nur 2 Piraten vor Ort. Der Rest hatte anderweitige Verpflichtungen und war dadurch verhindert. Schade eigentlich. Aber immerhin ist es uns gelungen, Flagge zu zeigen.

Die Demo selbst war – trotz der geringen Piratenbeteiligung – durchaus ein Erfolg. Es kamen mehr Demonstranten als erwartet. Landrat Burkhard Albers sprach von 1.500 Teilnehmern. Wie wichtig dieses Thema ist, zeigt der Umstand, dass von allen relevanten Parteien Vertreter anwesend waren; inkl. des Rheinland-Pfälzischen Strukturministers und der hessischen Staatssekretärin im Sozialministerium. Aber auch Bundes- und Landtagsabgeordnete waren dort. Alle versprachen sie, sich dem Problem anzunehmen und Druck auf Bundesverkehrsminister Ramsauer auszuüben, damit dieser endlich handelt.

Die Bürgerinitiative fordert unter anderem eine Geschwindigkeitsbegrenzung der Güterzüge im Rheingau von 50 Stundenkilometern sowie ein Nachtfahrverbot von 22.00 bis 6.00 Uhr. Dies soll als kurzfristige Maßnahme gelten. Mittelfristig sollen die Züge mit leiseren Bremsen ausgerüstet werden. Langfristig jedoch soll der komplette Güterverkehr auf eine andere Trasse verlegt werden, die nicht durchs Rheintal verläuft.

OffeneKommune

Was ist das? Wie funktioniert es? Wofür brauch man es?

Vor einiger Zei startete ich bei uns im RTK Piraten-intern die AG Open Government. Also eine AG die sich die grundsätzliche Offenheit der Verwaltung auf die Fahne geschrieben hat. Darunter zählt z.B. der OpenSource Einsatz, das öffentliche zur Verfügung stellen von Daten und die Möglichkeit selbst ein wenig mitzugestalten. Immer mal wieder hab ich bereits von Projekten gehört die in dieser Richtung bereits arbeiten. Somit haben wir dann ein wenig recherchiert und sind letztendlich auf OffeneKommune.de gestoßen. Das Tool ist noch in der Betaphase wie die meisten Umsetzungen in diesem Bereich, aber stört nur wenig. Die Idee hinter dem Projekt ist es, dass Bürger/Parteien/Unternehmen/NGOs Vorschläge an die Kommune herantragen können und auch mit den Bürgern diskutiert wird. Das ganze findet in eineem offenem Dialog statt.

Die Funktionsweise von OffeneKommune.de dürfte vielen Piraten bekannt sein. Die Software hinter OffeneKommune ist Adhocracy. Sie basiert auf dem System von Liquid Democracy und ist ein ähnliches System wie wir Piraten es mit Liquid Feedback einsetzen. Betreiber des Systems OffeneKommune ist übrigens der Verein Liquid Democracy e.V. Wer die Funktionsweise kennt, wird somit wissen, dass man seine Stimme zu bestimmten Themen an andere Personen delegieren (funktioniert nocht nicht, kommt aber) kann. Dies ist besonders nützlich, wenn man weiß das ein bekannter auf einem bestimmten Thema sehr bewandert ist und weiß was er tut, man selbst aber keine Ahnung hat.

Was ist jetzt also der Sinn, sich dort anzumelden? Das lässt sich ganz leicht beantworten. Du möchtest, dass etwas in deiner Kommune passiert, aber es passiert eben nicht, dann kannst du über OffeneKommune.de (sofern die Instanz groß genug ist) darüber sicherlich einen Diskurs anstoßen. Dafür ist jetzt auch dieser Beitrag gedacht. Zum einen um etwas Werbung für dieses Programm zu machen und mit uns in Diskurs zu treten, aber auch um einen Schritt in Richtung Bedeutung näher zu kommen. Es wird sicherlich noch eine Weile dauern, bis sich Bürgermeister oder die Verwaltung hier anmeldet. Aber ich würde mich freuen, wenn ein paar Leute bei OffeneKommune anmelden und wir gemeinsam die Politik und letztlich das Leben im Kreis verbessern können.

Solltet ihr nicht dem Rheingau-Taunus-Kreis angehören, möchtet aber trotzdem teilnehmen, empfehle ich euch einfach mal das Kontaktformular zu verwenden und den Kontakt herzustellen. Ihr erhaltet sicherlich auch eine eigene Instanz für euren Kreis und dann heißt es Werbung machen :-)

Transparenz im Kreis

Durch die KV Gründung beschäftige ich mich jetzt näher mit der der Politik im Kreis (vorher hatte ich mich ja ziemlich auf Wiesbaden konzentriert), daher kam mir auch die Idee doch mal zu schauen, wie es um die Transparenz im Kreis so bestellt ist. Transparenz ist schließlich eines unserer Hauptanliegen, auch hier im Kreis. Eingegliedert habe ich das Ganze in die AG Open Government. Also der AG, die sich darum kümmert, dass die Verwaltung offen und nachvollziehbar wird.

Der Plan war daher, mal zu schauen, wie die Webseiten der einzelnen Gemeinden und des Kreises so aussehen und wie der dortige Informationsgehalt denn so ist. Somit kamen ganze 18 Webseiten zusammen, die kontrolliert werden wollten. Dabei habe ich 11 Kriterien zu Grunde gelegt und jede Seite einzeln auf diese Kriterien bewertet. Zur Auswertung hab ich das bekannte Notensystem aus der Schule zu Grunde gelegt.

Folgende Punkte habe ich versucht zu bewerten:

1.  Rechtzeitige Infos über Sitzungen inkl. Ausschüsse
2.  Verfügbarkeit von Tagesordnungen (Gemeindevertretersitzungen/Ausschüsse/Ortsbeiräte)
3.  Verfügbarkeit von Protokollen (Gemeindevertretersitzungen/Ausschüsse/Ortsbeiräte)
4.  Namensliste der Gemeindevertreter/Kreistagsabgeordneten
5.  Infos über Ortsbeiräte (Mitglieder)
6.  Kontaktmöglichkeit der selbigen (auf 4 und 5 bezogen)
7.  Infos über Mitglieder der Gemeindevorstände/Magistrat/Kreisausschuss
8.  Infos über Geschehnisse im Kreis/Gemeinde
9.  Haushalt nachlesbar
10. Verfügbarkeit von Satzungen
11. Allgemeiner Aufbau der HP/Benutzerfreundlichkeit

Ich habe versucht, die Bewertung so neutral wie möglich vorzunehmen. Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass eine subjektive Betrachtung der einzelnen Webseiten möglicherweise mit in die Bewertung geflossen ist, aber das sind halt so Probleme mit Bewertungen *ggg*

Jetzt folgt erst mal zu jeder Kommune ein kleiner Text und abschließend darunter eine Tabelle, die eine Übersicht herstellen soll. Der Bewertungszeitraum spielte sich innerhalb von einer Woche ab. Begonnen habe ich damit am 18.04. Die letzte Homepage bewertete ich am 24.04. Die Reihenfolge, der Bewertung der Gemeinden, erfolgte alphabetisch, wobei der Kreis hier eigenständig ist und als erstes geprüft wurde. Am besten liest man nur die Gemeinden die einen interessieren, da sich die Texte doch sehr ähneln.

Kreis. Hier musste ich leider feststellen, dass es die schlechteste Seite im ganzen RTK ist. Neben dem besch…eidenen Aufbau der Seite gibt es hier an vielen Stellen was zu bemängeln. Aber fangen wir erst mal mit dem Guten an. Die rechtzeitige Info über Sitzungen ist vorhanden und soweit ich das überblicken kann auch vollständig. Die Erreichbarkeit könnte allerdings noch verbessert werden. Außerdem gefiel mir die Übersicht über den Kreisausschuss noch ganz gut, auch wenn man das sicherlich noch mal hübscher gestalten könnte. Leider wars das auch schon mit den guten Dingen auf der Seite. Tagesordnungen und Protokolle könnten potenziell da sein, es gibt jedenfalls einen Link der nennt sich "Ratinfo". Leider lädt dieser sich tot und ich erhalte daraus keine Ergebnisse. Die Mitglieder des Kreistages heraus zu finden ist auch nicht sonderlich einfach. Auf der Kreisseite steht nur die Zusammensetzung (also Fraktionen) und die Anzahl der Mitglieder in den selbigen. Wer da nun letztendlich drinne sitzt, muss über die jeweilige Fraktionswebsite herausgefunden werden. Die Nachrichten und Pressemitteilungen (PM) sind auf der Seite quartalsweise sortiert, das sticht auch nicht auf den ersten Blick heraus und sorgt für Verwirrungen. Der Haushalt fehlt leider gänzlich. Dass dieser "ja eh niemanden interessiert" gilt hierbei nicht. Das Teil ist öffentlich und sollte daher auch verfügbar sein. Auch die Satzungen des Kreises sind etwas versteckt. Alles in allem könnte man die Website des Kreises wesentlich übersichtlicher und hübscher gestalten. Dadurch wäre auch ein Plus in der Benutzbarkeit und Benutzerfreundlichkeit getan. Hier sehe ich Nachbesserungsbedarf.

Aarbergen. Die Startseite finde ich hier schon wesentlich übersichtlicher. Es ist direkt möglich, aktuelle Infos zu bekommen und man erkennt sofort, wann die nächsten Gremiensitzungen sind. Die Übersicht über die Gemeindevertreter, Ausschussmitglieder und Ortsbeiräte gefällt mir ziemlich gut, eine Kontaktmöglichkeit ist leider nur auf dem Postweg gegeben. Leider fehlen die meisten Gremientermine, die in der Zukunft liegen, auf der Homepage. Tagesordnungen und Protokolle sind gar nicht vorhanden. Es ist zwar möglich, das Ganze über das Gemeindeblättchen zu recherchieren, allerdings ist das sehr umständlich und hat mit Benutzerfreundlichkeit nichts mehr zu tun. Auch war der Haushalt der Gemeinde auf der Homepage nicht zu finden, Satzungen allerdings schon und auch gut aufbereitet. Insgesamt finde ich diesen Webauftritt sehr schön, leider fehlen mir Infos zur Politik in der Gemeinde.

Bad Schwalbach. Als ich mir die Seite anschaute, fand ich diese leider ziemlich langsam aber übersichtlich. Die Infos über die Politik in Bad Schwalbach öffnete unerwarteter Weise eine neue Seite die auch über eine andere URL erreichbar ist. Das sorgte für Verwunderung. Leider fehlte auch dort eine Übersicht über alle in der Zukunft liegenden Termine und somit auch über mögliche Tagesordnungen. Das Gute war allerdings, dass Protokolle vergangener Stadtverordnetenversammlungen (StVV) nachlesbar waren. Für Ausschüsse und Ortsbeiräte (OBR) fehlte das leider wieder. Wer Mitglied in der StVV konnte man herausfinden. Leider ist die Liste unsortiert. Bei den OBR sieht das etwas schlechter aus. Dort ist nur die Anzahl zu finden und wer der Ortsvorsteher ist. Weitere Mitglieder sind nicht nachlesbar. Um Kontaktmöglichkeiten zu erhalten, muss man auf die Namen in der Liste klicken. Das ist leider nicht direkt ersichtlich. Es macht eher den Eindruck als wäre es nicht vorhanden. Auch hier war der Haushaltsplan leider nicht abrufbar, dafür aber die restlichen Satzungen. Diese waren auch gut zu finden. Leider verwirrt die Zweiteilung der Seite etwas.

Eltville. Der erste Eindruck bot eine hübsch gestaltete Homepage, die auch sehr übersichtlich gestaltet wurde. Was die lokale Politik angeht, so sind die jeweils nächsten beiden Termine der Gremien bereits online verfügbar. Tagesordnungen sind dort auch normalerweise abrufbar, zum Prüfungszeitpunkt leider nicht, da die nächsten Sitzungen noch auf sich warten ließen. Protokolle sind vorbildlicherweise bis Anfang letzten Jahres nachlesbar und zwar sowohl für StVV, Ausschüsse als auch OBR. Dafür ein besonderes Lob. Die Mitglieder der einzelnen Gremien sind ebenfalls nachlesbar, leider ist eine Kontaktaufnahme nur über die Fraktionen bzw. die Ortsvorsteher möglich. Schade. Zum Haushalt gibts nichts neues. Er ist auch hier  nicht vorhanden. Satzungen hingegen schon, sie gehen aber leider etwas im Downloadbereich unter. Ein Extramenüpunkt wäre hier sicherlich sinnvoll gewesen.

Geisenheim. Auch bei dieser HP muss ich sagen, dass sie übersichtlich aufgebaut und nicht überfrachtet ist. Die Termine der Gremien sind vorhanden und nach Datum sortiert, eine Sortierung nach den Gremien hätte mir zwar besser gefallen, da es die Sache übersichtlicher macht – aber wenigstens vorhanden. Die Einladungen zu den nächsten Sitzungen sind auch vorhanden, wenn man sich diese aber anschaut, stellt man fest, dass sie einen Feldtyp haben. Dadurch wird immer das Systemdatum als das Erstelldatum angezeigt. Dadurch ist es leider nicht möglich zurück zu schließen, wann die nächste Einladung inkl. Tagesordnung auf der Homepage auftauchen wird. Protokolle sind leider nur aus diesem Jahr verfügbar. Ältere fehlen leider komplett. Die Infos über Gremienmitglieder ist vorhanden und größtenteils auch mit Kontaktmöglichkeiten. Hier taucht auch die erste Gemeinde auf, die den Haushalt online zur Verfügung stellt. Leider ist dieser in verschiedene Teile zerlegt (hätte mir ein Gesamt-pdf gewünscht) und sieht aus als ob er ausgedruckt und wieder eingescannt wurde. Die Satzungen sind soweit vorhanden und schön thematisch sortiert. Die Schrift könnte etwas kontrastreicher sein, aber ansonsten ist die Seite schön.

Heidenrod. Hier muss ich sagen, dass mir das Design nicht gefällt und die Navigation zu kurz für die Texte ist, dadurch werden Buchstaben gefressen. Man kann sie also schlecht lesen. Insgesamt finde ich die Seite etwas unübersichtlich. Termine für die Gremien sind leider nicht vorhanden, genauso wie Tagesordnungen und Protokolle. Die Infos über die Mitglieder der einzelnen Gremien sind alle vorhanden. Auch deren Kontatkmöglichkeit. Allerdings könnte es noch etwas besser auffindbar gemacht werden. Im Vergleich mit Bad Schwalbach (Nutzung des selben Systems) sind die Kontatkmöglichkeiten viel besser zu erkennen. Auch hier ist erfreulicherweise der Haushalt nachlesbar. Allerdings öffnet sich dieser im selben Tab wie die ursprüngliche Seite. Gefällt mir persönlich nie. Die Satzungen waren leider zum Zeitpunkt meines Prüfens nicht verfügbar. Der Link lud eine leere Seite.

Hohenstein. Die Seite zeigte sich schön übersichtlich mit einem guten Kontrast und war somit gut lesbar. Die Sitzungstermine waren alle übersichtlich verfügbar. Leider waren die entsprechenden Protokolle nicht vorhanden. Die Infos über die Mitglieder der Gremien waren allerdings gut erkennbar und übersichtlich vorhanden. Weitere Daten erhielt man durch einen Link. Allerdings fehlten Kontaktmöglichkeiten. Die Satzungen waren alle vorhanden, der Haushalt fehlte allerdings.

Hünstetten. In aktuellen Dingen hat man einen guten Überblick. Auch waren die nächsten Veranstaltungen und wann die lokalen Gremien das nächste mal tagen gut ersichtlich. Leider waren dort nur die nächsten beiden Termine eingetragen, weitere Termine fehlten. Allerdings waren für diese beiden Termine die Tagesordnungen vorhanden. Protokolle von älteren Sitzungen suchte man leider vergeblich. Wenn man wissen möchte wie seine Vertreter in der Gemeinde heißen, muss man sie sich leider mühsam heraus suchen. Es gibt zwar eine Namensliste, diese ist aber wunderbar unsortiert. Die Gemeindevorsitzenden sind die einzigen, die man direkt findet. Bei den Ortsbeiräten ließ die Übersicht doch etwas zu wünschen übrig, da sie nicht direkt gefunden wurden. Was die Kontaktmöglichkeiten angeht, haben leider nur die Ortsvorsteher Infos darüber bei sich stehen. Bei allen anderen fehlt diese Möglichkeit leider. Da passt es auch wieder herein, dass auf der Homepage keinerlei Haushaltsdaten zur Verfügung stehen. Alle weiteren Satzungen sind aber schön thematisch sortiert auffindbar.

Idstein. Die Seite hat einen schönen 3-teiligen Aufbau und bringt dadurch einen recht guten Überblick zustande. Alle Infos über die Politik von Idstein sind in einem Ratsinfosystem zu finden. Das gefällt mir sehr gut und, bringt eine gute Übersicht. Termine für Mai fehlten darin allerdings. Müssten aber inzwischen online sein. Auch Tagesordnungen und Protokolle sind vorhanden. Von letzteren fehlten leider die aktuellsten. Auch die Infos über die Mandatsträger sind gut zu erreichen. Leider unsortiert. Allerdings ist eine Einstellung möglich, dadurch wird die Übersicht massiv verbessert. Außerdem ist mit jedem die postalische Kontaktaufnahme möglich. E-Mail-Adressen fehlen leider. Blöderweise fehlt das beim Magistrat. Hier gibt es nur eine allgemeine Zusammensetzung des selbigen. In Idstein gibt es sowohl den Haushalt, als auch die extra aufgelistete Haushaltssatzung, das gefällt. Alle anderen Satzungen sind auch schön aufbereitet, allerdings hätte ich mir einen besseren Hinweise als "Stadtrecht" gewünscht. Da kommt vllt. aber auch nur die Verwaltungsausbildung von mir raus.

Kiedrich. Die Seite bot einen hübschen und übersichtlichen Einstieg. Leider fällt nach mehrmaligen Hinsehen auf, dass die Seite nicht sehr aktuell ist. Jedenfalls nichts, wenns es um Sitzungstermine geht. Hier wurde die letzte Aktualisierung Ende Februar vorgenommen. Protokolle und Tagesordnungen fehlen leider komplett. Aber die Liste der Mandatsträger ist vorhanden. Auch Kontaktmöglichkeiten. Leider fehlen wiedermal die E-Mail-Adressen. Sowas wie "Aktuelles" hab ich auf der Seite nicht gefunden und der Haushalt ist auch nicht verfügbar. Dafür aber die Haushaltssatzung. Alle weiteren Satzungen sind alphabetisch auf der Homepage vorhanden. Einen Punkt der mich auf der Homepage noch gestört hat, ist das automatische aufklappen der Menüs.

Lorch. Das Design der Seite gefällt mir persönlich nicht so gut und die Menüs finde ich eher unübersichtlich und nicht sofort erkennbar. Der erste Eindruck ist somit schon mal kein guter und es geht auch direkt so weiter. Der Sitzungskalender ist zwar vorhanden, aber es ist NICHTS eingetragen. Weder zukünftige Termine noch vergangene. Protokolle und Tagesordnungen habe ich daher dann auch nicht mehr erwartet und wurde leider bestätigt. Bei den Mandatsträgern sah das schon besser aus. Hier waren die Mitglieder alle namentlich aufgeführt und nach Fraktionen sortiert. Allerdings waren keine Kontaktmöglichkeiten vorhanden. Auch aktuelle Geschehnisse sind nur über die Startseite zu erreichen. Eine extra Seite dafür gibt es nicht. Genauso wenig wie für den Haushalt. Dieser ist wieder mal nicht online. Aber andere Satzungen sind recht übersichtlich alphabetisch sortiert auffindbar.

Niedernhausen. Die Navigation der Seite finde ich jetzt nicht sehr gelungen. Die Sitzungstermine der Stadt sind zwar vorhanden, aber nicht besonders übersichtlich dargestellt. Protokolle und Tagesordnungen fehlen zur gänze. Mandatsträger sind alle soweit vorhanden, allerdings lässt die Übersicht zu wünschen übrig und die Kontaktmöglichkeiten sind nur teilweise vorhanden. Auch die Übersicht über den Gemeindevorstand könnte übersichtlicher sein. Die Satzungen sind auch schön zum Download bereit gestellt. Es gibt sogar den Haushalt zum runterladen. Leider wurde der ausgedruckt und wieder eingescannt. Unnötig.

Oestrich-Winkel. Die Seite hat ein schlichtes Design und bietet eine gute Übersicht. Oestrich-Winkel ist die zweite Gemeinde nach Idstein, die ein Ratsinfosysstem haben und es gefällt mir immer noch gut. Die kommenden Termine sind übersichtlich im Kalender eingetragen, Tagesordnungen und Protokolle sind meistens vorhanden, aber leider nicht überall. Die Mandatsträger sind soweit vollständig vorhanden und die Kontaktmöglichkeiten sind teilweise vorhanden. Bei manchen ist gar keine Info verfügbar, bei anderen fehlt nur ne Mailadresse. Auch einen Haushalt hab ich gefunden. Leider ist es nicht der Aktuelle. Sollte der für 2012 noch nicht fertig sein, wäre eine kurze Info nicht schlecht. Weitere Satzungen sind thematisch sortiert herunterladbar.

Rüdesheim. Die Seite hat ein hübsches Design, gut lesbare Inhalte und Menüführung. Leider sind meines Erachtens zuviele Klicks nötig, um ans Ratsinfosystem zu kommen. Aber dort drinne ist der Sitzungskalender schön aufgebaut und bietet eine gute Übersicht. Tagesordnungen und Protokolle scheinen soweit keine vorhanden zu sein, auch wenn es dazu eine Legendenerklärung gibt. Die Mandatsträger inkl. Kontaktmöglichkeiten sind vorhanden. E-Mail Adressen fehlen leider wie so häufig. Um an die Kontaktmöglichkeiten zu kommen, muss der Name angeklickt werden, das ist leider nicht direkt ersichtlich. Auch ein Veranstaltungskalender ist ziemlich versteckt. Der Haushalt ist mal wieder nicht vorhanden, aber andere Satzungen. Diese sind thematisch sortiert, aber etwas versteckt. Insgesamt finde ich die Menüführung der Seite etwas verwirrend.

Schlangenbad. Das Design der Seite gefällt mir jetzt nicht so besonders, aber die Seite hat einen klaren Aufbau. Was die Sitzungstermine angeht, so ist leider nur der nächste Termin vorhanden. Aber von diesem war die TO online, was vielleicht auch daran lag, dass der Sitzungstermin zwei Tage später war. Protokolle sind leider keine verfügbar. Die Mandatsträger sind nachlesbar, aber eine Kontaktmöglichkeit ist nicht vorgesehen. Für aktuelle Infos gibt es eine Seite, da ist jede Menge vorhanden. In anderen Gemeinden ist das nicht soviel. Der Haushalt ist auch hier online verfügbar, leider in mehrere PDFs geteilt. Ein zusammenhängendes wäre schöner. Weitere Satzungen können alphabetisch begutachtet werden.

Taunusstein. Das erste, was hier auf der Seite auffällt, ist die wechselnde Navigation auf der Startseite. Das verwirrt doch etwas. Was die Termine angeht, so ist die Seite leider veraltet. Es gibt nur einen Termin – der lag in der Vergangenheit und ist von einem OBR. Weitere Termine fehlen leider. Weitere ältere Termine sind aber auch nicht einsehbar. Protokolle sind aber für die Jahre 09 bis 11 vorhanden. Für das aktuelle Jahr fehlen sie jedoch leider. Auch die Mandatsträger sind alle namentlich aufgeführt. Eine Kontaktmöglichkeit fehlt allerdings. Eine Aktualisierung der Seite findet scheinbar auch nur einmal pro Woche statt. Das lässt jedenfalls die "Aktuelles" als Schluss zu. Taunusstein bekommt hier im übrigen auch mal ein explizites Lob. Nicht nur der Haushalt ist online nachlesbar. Es gibt sogar einen Ansatz eines Bürgerhaushaltes. Das gefällt. Weitere Satzungen sind nach Fachbereich sortiert abrufbar.

Waldems. Sie ist recht hübsch und gut aufgebaut. Schöne Übersicht und gut lesbar. Die aktuellen Sitzungstermine sind unter ‘Aktuelles’ versteckt und haben keinen Extra-Menüpunkt. Leider waren nur zwei Termine eingetragen. Allerdings waren für beide Tagesordnungen vorhanden. Die Protokolle der Sitzungen aus 2012 fehlten,aber die von 11/09 – 12/11 sind entsprechend vorhanden. Die Mandatsträger sind alle namentlich angegeben und nach Fraktionen sortiert. Die Kontaktmöglichkeiten sind auch vorhanden, leider fehlten wie so häufig E-Mail Adressen. Der Haushalt ist hier wieder nicht vorhanden. Aber die anderen Satzungen. Leider erschließt sich mir hier die Sortierung nicht.

Walluf. Auch diese Seite ist schön übersichtlich. Die interessanten Sitzungstermine für 2012 sind alle vorhanden. Auch Tagesordnungen kann man zeitnah herunterladen, sobald sie erstellt sind. Auch die Protokolle sind größtenteils vorhanden. Die Mandatsträger sind alle nach Fraktionen sortiert abrufbar und darunter alphabetisch. Die Fraktionsvorsitzenden stehen ganz oben. Kontaktmöglichkeiten fehlen gänzlich. Auch der Haushalt fehlt hier mal wieder zur Gänze. Andere Satzung liegen thematisch sortiert vor und können runter geladen werden.
 

Ort Datum 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Kreis (18.04.12) 3- 6 6 6 entfällt 6 2 2- 6 3 4
Aarbergen (18.04.12) 5- 6 6 1 1 3+ 1 2 6 1 2
Bad Schwalbach (19.04.12) 6 6 3 2 3 5 2 3 6 1 2
Eltville am Rhein (19.04.12) 1 2 1 1 1 4 1 2 6 3 1
Geisenheim (19.04.12) 2 3 2 2 2 2 1 3 1 1 2
Heidenrod (19.04.12) 6 6 6 2 2 2 2 2 2 6 3
Hohenstein (20.04.12) 1 6 6 1 1 6 1 2 6 1 1
Hünstetten (20.04.12) 3 1 6 3+ 4 5 1 1 6 1 2
Idstein (20.04.12) 1 1 3 1 1 2 5 1 1 2 2
Kiedrich (22.04.12) 5 6 6 1 entfällt 2 1 6 5 2 2-
Lorch (22.04.12) 3 6 6 1 1 6 2 4 6 2 3
Niedernhausen (22.04.12) 3 6 6 3 2 4 2 3 3 2 3
Oestrich-Winkel (22.04.12) 1 3 3 1 1 2 1 3 4 1 2
Rüdesheim am Rhein (23.04.12) 1 6 6 1 1 3 1 3 6 2 3
Schlangenbad (23.04.12) 3 1 6 1 1 6 1 2 2 2 3-
Taunusstein (24.04.12) 5 1 3 2 2 6 2 3 1+ 2 2
Waldems (24.04.12) 5 1 3 1 1 1 1 3 6 3 1
Walluf (24.04.12) 1 1 2 1 entfällt 6 2 2 6 2 2

Panikmache der IG Wind

Ja ja die IG Wind mal wieder. Sie hat zwar ein legitimes Anliegen, aber das Mittel finde ich doch etwas billig. Das Anliegen der IG Wind ist es Windkraftanlagen (WKA) im Gebiet von Aarbergen zu verhindern oder zumindest so gering wie möglich zu halten. Das ist zwar ein legitimes Anliegen, aber ich teile es nicht. Für dieses Anliegen, aber Pressemitteilungen zu verschicken die ich als nichts anderes als Panikmache deuten kann, finde ich dann doch eher billig und hat mit “kritischen und konstruktivem Begleiten” nichts zu tun. Konkret geht um diesen Text. Dort gehts um die letzten Absätze.

Ich finde es etwas vermessen zu sagen, dass Strom gerade mal 25% am Gesamtenergieverbrauch hat. Das mag vielleicht stimmen, aber seien wir doch mal ehrlich: Ohne Strom hätten wir wahrscheinlich gar keine ohne nur wenig Energie. Ohne Strom sind wir aufgeschmissen. Klingt blöd, ist aber so. Sicherlich muss eine Energiewende stattfinden, sonst bekommen in 50 Jahren immer noch Strom aus AKWs, aber ich glaube das will die IG Wind auch nicht. Falls doch: fordert doch mal nen Bau hier in der Nähe ;-) Ich glaub die Schnelligkeit von 0 auf absolut unbeliebt wäre nicht mal mehr messbar. Aber eins muss ich der IG Wind ja mal zu gute halten: Sie wollen das der Bürger eingebunden wird. Super! Machen! Will ich auch.

Was ich auf jedenfall ablehne sind diese Panikartigen Zahlen im vorletzten Absatz. Diese hohen Anzahl an WKAs brauch man wahrscheinlich nur, wenn man sonst niemand anderes Strom produziert und wahrscheinlich würde man dann immer noch Überschuss generieren. Die Zahl verschweigt die täglich steigende Zahl von Photovoltaikanlagen auf Dächern der Bürgern. Weitere Energieformen finden in den Zahlen auch absolut keine Berücksichtigung.

Es sollte ja wohl jedem klar sein, dass eine vernünftige Energiewende nicht nur aus WKAs bestehen kann. Was ist mit den schon angesprochenen PV Anlagen? Man bedenke das die Gemeinde Aarbergen hier sogar eine recht große Fläche besitzt.

Ich würde mich auf jedenfall freuen, wenn die IG Wind nicht eine solche Panikmache betreiben würde. Der Strom kommt halt nicht nur aus der Steckdose… ;-)

Einladung KV Gründung

Heute möchte ich euch zu unserer Kreisverbandsgründung im Rheingau-Taunus-Kreis einladen. Diese findet am 31.03. um 18 Uhr im La Rondinella, Kurpark 1 (im Kurhaus) in Bad Schwalbach statt. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen. Geplant ist zuerst das geben einer Satzung und anschließend wird der erste Vorstand der Piraten im RTK gewählt.

Bis Samstag. :-)

Infos zur Gründung gibt es hier:
Gründungsinfos

Rhein-Main-Hallen

Seit ein paar Tagen läuft in Wiesbaden die Werbekampagne der Stadt zu den Rhein-Main-Hallen. Da sind der Firma vor allen sehr schöne Slogans eingefallen. So prangen auf der Internetseite Rhein-Mein-Hallen.de Slogans wie “Halle Hopp!”, “HALLEluja” oder “Halle Mitmachen”. Zusätzlich zu dieser Kampagne wird auch noch auf den Werbeträgern, die seit einiger Zeit in der Stadt stehen und mehr nerven als was bringen, Werbung für den Rhein-Main-Hallen Neubau gemacht.

Einem Bericht des Tagblattes zu folge soll die Kampagne annähernd 200.000 € Kosten und soll Bürgerbeteiligung vorgaukeln. Aber jetzt seien wir mal ehrlich: Würde eine CDU regierte Stadt wirklich 200.000 € in die Hand nehmen um den Bürger zu informieren, dass dieser sich bei der Planung und bei der Standortfrage beteiligt? Würde eine CDU Regierung nicht eher diese 200.000 € in die Hand nehmen um den Bürger soweit zu beeinflussen, dass dieser alles Schluck und glaubt, dass schon das richtige passiert?

Die Erfahrung zeigt doch gerade auch in Wiesbaden, dass die CDU kein Interesse an Transparenz und Bürgerbeiligung hat. Es seien hier nur mal Projekte wie Abgeordnetenwatch.de oder Rathaus-TV genannt. Beide Projekte würden die Transparenz und die Beteiligungsmöglichkeiten in Wiesbaden steigern. Witzigerweise wurden beide Projekte für “durch Aussprache erledigt” erklärt. Auch juckt es eine CDU nicht, wenn sich gegen einen geplanten HSK (Teil-) Verkauf Widerstand aufbaut. Die CDU will es trotzdem durchziehen. Böse Zungen könnten jetzt die Behauptung aufstellen, dass es sich dabei Möglicherweise um Vorteilsnahme oder Freundschaftsdienste handelt. Als Beispiel sei hier mal die EBS genannt, die auch von der Stadt 10 Mio. € bekommen hat. Für den Neubau einer Tiefgarage. Aber letztendlich waren die Gelder doch nur ein Geschenk von OB Müller an seinen alten Freund Jahns (Ex-EBS-Präsident), der mittlerweile eine Klage gegen Veruntreuung am Hals hat.

Das alles zusammen zeigt hoffentlich, was die CDU in Wiesbaden von Transparenz und Mitbestimmung hält, warum sollte man dann ausgerechnet bei den Rhein-Main-Hallen plötzlich umschwenken und die Leute befragen? Ich glaube jedenfalls nicht daran, dass der Bürger eine tatsächliche Mitbestimmung erhält. Das zeigt auch bereits die Auswahlmöglichkeiten bei der Befragung. Eine Option mit: “Ich will keinen Neubau” ist nämlich gar nicht vorgesehen. Die Bürger die keinen Neubau haben wollen, sind wahrscheinlich nicht betroffen und gehen erst gar nicht zu einer möglichen Wahl und die CDU kann schön auf das Wahlergebnis zeigen. Ich würde mir wünschen, dass die Personen die keinen Neubau haben wollen, dennoch zur Befragung gehen und keine der beiden Optionen wählen. Also den Wahlzettel ungültig machen. Man könnte z.B. drauf schreiben, dass man keinen neubau möchte oder ihn einfach unausgefült wieder abgeben. Das hat den selben Effekt.

Auf jedenfall: Vielen Dank liebe CDU ihr betreibt mal wieder eine Farce. Aber ich bin nichts anderes gewohnt.

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