Quelle: Screenshot

Während die einen ein Leistungsschutzrecht für ihren Qualitätsjournalismus fordern und die andern ACTA zur Stärkung der Urheber (lies Verwertungsindustrie) definitiv haben wollen, aber regelmäßig die von öffentlichen Geldern produzierten Inhalte depublizieren oder in Nachrichten Sendungen „Quelle: Youtube“ angeben, sorgte gestern das Handelsblatt bei mir doch für ziemliches erstaunen. Guttenberg hat wegen unzureichender Quellenangabe seinen Doktortitel verloren (gut, er hat abgeschrieben und wollte das verbergen) und da kommt das Handelsblatt und setzt dem ganzen noch einen drauf.

in diesem Artikel hat das Handelsblatt ein Bild von einer Französischen Onlinezeitung die über den Fall Wulff berichtet. Man beachte auf die Quellenangabe darunter: „Quelle: Scrennshot“. Meinen die das Ernst? Das is ja noch schlimmer als das Tagesschau’sche „Quelle: Youtube“ und fast so dämmlich wie „Quelle: Internet“.

Von Journalisten habe ich eigentlich mehr erwartet. Gerade wenn diese nicht bei der BLÖD arbeiten. Vielen Dank für diese Einsicht, liebes Handelsblatt

Ach ja bevor ichs vergesse… Quelle: Google 😉

kleines Update: Falls das Handelsblatt auf die Idee kommt, das jetzt zu ändern: hier ein Screenshot

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