17.04.16 Van Canto + Freedom Call + Grailknights

Van Canto endlich in einer Halle sehen. Darauf hab ich mich echt gefreut. Bisher kannte ich sie nur von CD und natürlich Festivals. Endlich konnte ich sie live in einer Halle bestauen und durfte dann sogar noch Fotografieren. Was gibt’s besseres? Aber fangen wir ganz von vorne an. Van Canto spielten schließlich erst kurz nach 21 Uhr und Einlass war bereits 18 Uhr. Los ging es um 19 Uhr mit den Grailknights. Einer Band aus Superhelden, die „Super Hero Metal“ machen. Ich kannte die Jungs zwar vorher schon vom Namen mir war aber nicht bewusst, dass sie Superheldenkostüme tragen. Die Band sind auf der Suche nach dem Heiligen Gral gewesen und wie es sich für Superhelden gehört haben sie jede Menge Posing betrieben und sich somit auch schön selbst auf die Schippe genommen. Das hat mir echt gut gefallen (ich hab schon Poserbands gesehen, die das leider auch noch ernst meinten und keinerlei musikalisches Talent besaßen). Schön war der Moment, als die Jungs ein 5L Faß Bier ins Publikum reichten. Das stand zum Schluss des Konzertes dann hinter der Tontechnik. Ging also gut durch die Halle und blieb nicht nur ein den vorderen Reihen. Metaler teilen gern.

Nach der üblichen Umbaupause waren dann Freedom Call dran. Schöne Powermetal-Kombo. Auch sie waren mir namentlich bereits bekannt, aber hatte bisher nicht die Gelegenheit sie live zu sehen. Im Vergleich zu den Grailknights zwar wesentlich unspektakulärer, machten aber dennoch Spaß zuzusehen und zuzuhören. Jede Menge Songs mit Druck nach vorne und das Publikum wurde nochmal ordentlich auf den Hauptact vorbereitet.

Schließlich war es um kurz nach 21 Uhr soweit. Die Lichter gingen aus und es stand ein einsamer Stuhl auf der Bühne. Da das aktuelle Van Canto Album ein Konzeptalbum ist, gibt es zur erzählten Geschichte sogar ein 500 Seiten starkes Buch aus diesem wurde zu Beginn kurz vorgelesen und schließlich betraten Van Canto die Bühne. Während der ersten 6 Songs erzählten sie dann auch die Geschichte um die es bei Ihrem Album geht. Das ist natürlich nicht das komplette Album gewesen, sondern nur auf das wesentliche herunter gebrochen. Bisher hab ich ins neue Album nur einmal rein gehört. Ich war daher zuerst skeptisch. Aber live hat es mir ziemlich gut gefallen.

Nachdem dann die Story abgehandelt waren, kamen die letzten 10 Jahre Van Canto zum Vorschein. Alt bekannte Songs wurden aufgetragen und das Publikum tanzte und feierte. Songs wie Rebellion oder Speed of Light wurden lautstark mitgesungen und Haare flogen. So muss ein (A cappella) Metal Konzert sein. Nachdem in der Zugabe The Mission mit Battery gemischt wurde und ganz zum Schluss „Fear of the Dark“ auf der Setlist stand, hatte das Publikum natürlich auch noch nicht genug. So wurde dann die Setlist auch kurzer Hand noch um einen Song erweitert (bei nem Tourabschluss kann man sowas schon mal machen). Das Original ist von Blind Guardian und dort passiert mir immer genau das selbe wie auch an diesem Sonntag in der Batschkapp. Das komplette Publikum singt The Bard Song und ich bekomme Gänsehaut. Allerdings kam es am Sonntag nicht an die Intensität heran die ich schon beim Original erlebt habe. Dennoch ist es immer wieder ein tolles Gefühl, wenn das komplette Publikum einen solchen Song wie aus einer Kehle singt. Traumhaft. Van Canto hab ich nicht das erste mal gesehen. Es wird auch nicht das letzte mal gewesen sein. Ich freu mich auch schon auf das nächste Mal.

Setlist:
Intro
Clashings on Armour Plates
Dragonwake
Time and Time Again
All my Life
Battleday
Firevows
Speed of Light
Wishmaster
Kings of Metal
To the Mountains
Rebellion
To sing a Metal Song
Neuer Wind
Black Wings of Hate
The Last Night of the Kings
Bardcall
The Mission/Battery
Fear of the Dark
The Bard Song


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