Panikmache der IG Wind

Ja ja die IG Wind mal wieder. Sie hat zwar ein legitimes Anliegen, aber das Mittel finde ich doch etwas billig. Das Anliegen der IG Wind ist es Windkraftanlagen (WKA) im Gebiet von Aarbergen zu verhindern oder zumindest so gering wie möglich zu halten. Das ist zwar ein legitimes Anliegen, aber ich teile es nicht. Für dieses Anliegen, aber Pressemitteilungen zu verschicken die ich als nichts anderes als Panikmache deuten kann, finde ich dann doch eher billig und hat mit „kritischen und konstruktivem Begleiten“ nichts zu tun. Konkret geht um diesen Text. Dort gehts um die letzten Absätze.

Ich finde es etwas vermessen zu sagen, dass Strom gerade mal 25% am Gesamtenergieverbrauch hat. Das mag vielleicht stimmen, aber seien wir doch mal ehrlich: Ohne Strom hätten wir wahrscheinlich gar keine ohne nur wenig Energie. Ohne Strom sind wir aufgeschmissen. Klingt blöd, ist aber so. Sicherlich muss eine Energiewende stattfinden, sonst bekommen in 50 Jahren immer noch Strom aus AKWs, aber ich glaube das will die IG Wind auch nicht. Falls doch: fordert doch mal nen Bau hier in der Nähe 😉 Ich glaub die Schnelligkeit von 0 auf absolut unbeliebt wäre nicht mal mehr messbar. Aber eins muss ich der IG Wind ja mal zu gute halten: Sie wollen das der Bürger eingebunden wird. Super! Machen! Will ich auch.

Was ich auf jedenfall ablehne sind diese Panikartigen Zahlen im vorletzten Absatz. Diese hohen Anzahl an WKAs brauch man wahrscheinlich nur, wenn man sonst niemand anderes Strom produziert und wahrscheinlich würde man dann immer noch Überschuss generieren. Die Zahl verschweigt die täglich steigende Zahl von Photovoltaikanlagen auf Dächern der Bürgern. Weitere Energieformen finden in den Zahlen auch absolut keine Berücksichtigung.

Es sollte ja wohl jedem klar sein, dass eine vernünftige Energiewende nicht nur aus WKAs bestehen kann. Was ist mit den schon angesprochenen PV Anlagen? Man bedenke das die Gemeinde Aarbergen hier sogar eine recht große Fläche besitzt.

Ich würde mich auf jedenfall freuen, wenn die IG Wind nicht eine solche Panikmache betreiben würde. Der Strom kommt halt nicht nur aus der Steckdose… 😉

Aarbergen und die Windkraft

Eigentlich hätte ich das schon letzte Woche schreiben sollen, aber ich hole es jetzt nach. Ich bin doch sehr verwundert, was aktuell in der Gemeindevertretung in Aarbergen abgeht. Es geht mal wieder um das tolle Thema Windkraft. Im August hatte die Gemeindevertretung beschlossen, in der Gemarkungsgrenze von Aarbergen hin zu Hünstetten und Heidenrod Windkraftanlagen aufzubauen. Somit wäre Panrod betroffen. Die CDU in Panrod wollte schließlich ein Bürgerbegehren beantragen um dieses wichtige Thema von der Bevölkerung entscheiden zu lassen. Man muss dazu sagen, der ursprüngliche Beschluss wurde von SPD und Grüne herbeigeführt.

Durch verschiedenste Prüfungen von Seiten der CDU wurde schließlich festgestellt, dass der Antrag ungültig ist oder zumindest anfechtbar ist. Dies stellte im übrigen auch der Gemeindevorstand fest. Dadurch stellte der Gemeindevorstand einen Antrag an die Gemeindevertretung den ursprünglichen Beschluss aufzuheben. Dieser Beschluss wurde mit genau einer einzigen Stimme angenommen. Der Stimme von Bernd Seel. Alle anderen haben sich enthalten. Warum sie sich enthalten haben, weiß keiner außer den Fraktionen selbst. Das Herr Seel für den Beschluss stimmen wird, war eigentlich zu erwarten. Er ist auch Vorsitzender der Interessensgemeinschaft Wind aus Hausen, die sich gegen Windkraftanlagen positioniert.

Durch diesen Beschluss wird es nun vorerst keine Windkraftanlagen in Aarbergen geben. Was ich persönlich sehr schade finde. Gerade Gemeinden mit Windkraftanlagen gehören zu den reichsten und auch der Rheingau-Taunus-Kreis eignet sich besonders gut für Windkraftanlagen. Aber die Bürger in Panrod werden trotzdem Windkraftanlagen bekommen. Diese gehören, allerdings den Gemeinden Heidenrod und Hünstetten. Der Haushalt der beiden Gemeinden wird dadurch vor allem auch gut entlastet werden. Ich glaube Aarbergen wird in Zukunft mehr Probleme mit dem Haushalt haben, als die anderen beiden Gemeinden. Schade eigentlich. Gerade durch die angespannte Haushaltssituation aller Gemeinden erachte ich Windkraftanlagen für sinnvoll.

Interessant wäre dabei auch was zu wissen, was die Photovoltaikanlagen aus Rückershausen so einbringen. Sollte ein Gemeindevertreter das hier lesen, kann man mir da mal Daten zukommen lassen?

DSL Auswüchse

Ich hatte ja bereits mehrfach davon berichtet, dass es bald 16000er DSL in unserem Dorf gibt. Die Möglichkeit gibt es im übrigen seit November 2011 etwa. Für mich allerdings voraussichtlich erst ab 26.01.12. Jedenfalls sagt das 1und1. Wie kam es zu dieser gefühlten Ewigkeit von 3 Monaten?

Nun mein Vater hat wohl schlicht und ergreifend zu früh bestellt. Der ein oder andere fragt sich jetzt vielleicht „WTF? Wieso zu früh bestellt? Das dürfte doch eigentlich kein Problem sein, oder?“. Tja hier wurden wir eines besseren belehrt. Aber wie kam es dazu? Ende August war eine Infoveranstaltung der Telekom, von der ich bereits berichtet hatte. Mitte Oktober bestellte mein Vater schließlich bei 1und1 das neue Paket mit der schnelleren Leitung. Es hat auch nicht lange gedauert, da war der Router von 1und1 auch schließlich da. Das einzige was noch fehlte war das Umstellen der Leitung seitens der Telekom. Mitte November gab es schließlich einen Zeitungsartikel der besagte, dass die Leitungen inzwischen scharf geschaltet wurden und nun alle die es wünschen, die 16000er Leitung erhalten können. Frohen Mutes warteten wir und warteten und warteten. Es passierte nichts.

Während wir warteten fragte ich mal über den Twitter Account der Telekom (@telekom_hilft) was den da los sei und wie lange es noch dauern wird, bis wir den nun die schnelle Leitung erhalten. Allerdings bekam ich von dort auch auf mehrmaliges Nachfragen nur Antworten die ich bereits hatte. Das half mir also nicht wirklich weiter. Also hab ich es auch relativ schnell wieder sein gelassen und wieder gewartet. Zum Jahreswechsel war ich dann inzwischen soweit, dass ich die c’t einschalten wollte und habe auch eine erste Mail dorthin geschrieben. Während ich auf die Antwort der c’t wartet telefonierte mein Vater über eine Stunde mit 1und1 und hatte dort wechselende Gesprächspartner. Beim letzten Gesprächspartner hat er schließlich einen hilfsbereiten Techniker erwischt, der die Sache auch direkt geprüft hat und feststellen musste: Ja es gibt DSL 16000. Warum es nicht umgestellt wurde konnte er allerdings nicht sagen, verfasste aber ein Störticket für die Telekom, die sich nun darum kümmern musste.

Inzwischen erhielt ich antwort von der c’t, sagte dieser allerdings, dass die Sache vielleicht jetzt in Klärung befindet und daher bin weder ich noch die c’t weiter aktiv geworden. 2 Tage nach dem Telefonat erhielten wir Post von 1und1, dass die Überprüfung der Leitung wohl etwas dauern würde. Ich dachte mir schon: Na toll… noch mal nen Monat warten und harte der Dinge die da kommen mögen. Bis heute. In einer E-Mail an meinen Vater schreibt 1und1 das unsere Leitung zum 26.01. geschaltet wird. Also nächste Woche Donnerstag. Ich bin dann einfach mal gespannt und freue mich auf die schnelle Leitung. ENDLICH!

Piraten RTK Kaperfahrt

Im Rheingau-Taunus-Kreis(RTK) wachen die Piraten langsam auf. Bis jetzt gibt es dort nur sehr wenig Mitglieder. Deswegen war der RTK bisher ziemlich unter repräsentiert. Die Aktiven die es dort gab, sind nach Wiesbaden abgewandert und taten dort ihr bestes um die Piraten nach vorne zu bringen. Nachdem sich allerdings am 14.10. eine kleine Gruppe in Schlangenbad-Bärstadt getroffen hat um zu überlegen was mit dem RTK anzustellen ist, war der erste Schritt getan. Auf dem Treffen wurde gut 2-3 Stunden darüber diskutiert, dass Ergebnis war: an verschiedenen Orten im RTK einen Stammtisch zu veranstalten. An dem dann auch mindestens ein Aktiver aus Wiesbaden dabei ist, da die interessierten Personen bisher noch keine Piraten sind, oder erst vor kurzem wurden.

Es ergaben sich dann folgende Termine die jetzt fest gemacht wurden:

  • 01.11.11 Idstein im Idsteiner Brauhaus „Alte Feuerwache“, Schulgasse 6, 20 Uhr
  • 04.11.11 Aarbergen/Hausen im Gasthaus zum Holzfäller, Aarstraße 14, 20 Uhr
  • 11.11.11 Taunusstein-Hahn in der Gaststätte zum Taunus, Scheidertalstr. 1, 20 Uhr
  • 18.11.11 Bad Schwalbach im Ristorante La Rondinella, Kurpark 1(im Kurhaus), 20 Uhr

Gerade der zweite Termin ist absolut meiner 😀 Aber bei den andern Terminen werde ich wohl auch auftauchen. 🙂

Kommt vorbei und lernt uns kennen. Ich freu mich schon 🙂

UPDATE:

Es gibt zwei neue Termine für den RTK 🙂

  • 25.11.11 Rüdesheim im Weingut Magdalenenhof, Marienthalerstr.90, 20.00 Uhr
  • 02.12.11 Eltville im Anleger 511 am Platz von Montrichard 2 ( direkt neben der Burg am Rhein), 20.00 Uhr!

Kommt zahlreich 🙂

Kalksauerei Kettenbach

Als ich letztens zu nem Kumpel nach Kettenbach lief, viel mir etwas auf: Die Straßen im Ortskern waren weiß. Bei genauerem Hinsehen erkannte ich, dass es sich hierbei um Kalk handelt. Hinzu kommt, dass mir ein paar Meter weiter am Straßenrand ein leerer Kalksack begegnete. Nach einer kleinen Recherche kam ich hinter diesen „Brauch“ der Kettenbacher. Anwohner berichteten mir, dass man früher nur eine dünne Kalkspur zog, heutzutage das jedoch eskaliert und man darüber nicht erfreut ist. Auch ich ärgerte mich sehr über diese Sauerei, da es kein Ausweichen gab und ich den Kalk anschließend in der Wohnung meines Kumpels verteilte. Normalerweise muss jeder, der die Straße verunreinigt, diese auch wieder sauber machen, doch bei dem Kerbeverein, der diese Sauerein veranstaltete greifen keine Gesetze und so bleibt der Kalk auf der Straße, bis es oft genug geregnet hat und der Kalk weggeschwemmt wurde, da die Anwohner scheinbar nicht gewillt sind den Kalk zu entfernen. Verständlich meiner Ansicht nach.

Hinzukommt, dass der Kalk nicht nur die Straßen sondern auch unser Abwasser verunreinigt, wodurch die Kläranlagen in Mitleidenschafft gezogen werden. Kleine Mengen Kalk würden dieser nicht schaden, jedoch in den Massen, wie es in Kettenbach auf den Straßen liegt, kann es schon zu Problemen bei der Wasseraufbereitung kommen.

Ich frage mich, warum ein Verein solch eine Narrenfreiheit zugesprochen bekommt und keiner etwas gegen unternehmen mag.

DSL-Ausbau in Rückershausen

Nach langer Zeit war es endlich soweit. Die Gemeinde hat zur Infoveranstaltung mit der Telekom zum DSL-Ausbau in Rückershausen geladen. Endlich wohlgemerkt. Die Telekom hat über ein halbes Jahr gebraucht diese Infoveranstaltung vorzubereiten und ich frage mich ernsthaft warum das so lange gedauert hat. Was besonderes war das jedenfalls nicht auch wenn es im verlauf der Veranstaltung noch lustig wurde. Aber der Reihe nach.

Es waren neben 3 Vertretern der Telekom etwa 50 Rückershäuser anwesend. Man merkte gleich: Was das Internet angeht besteht dringend Handlungsbedarf. Wenn ich Bürgermeister Scheliga richtig verstanden hab, sind gestern sogar insgesamt mehr Interessierte in Rückershausen gewesen, als in den andern Dörfern zusammen genommen. Nach dem Platz nehmen begrüßte uns ein Beamer mit Telekom Folien auf denen zu lesen stand: „Mehr Breitband für Deutschland“, aber seien wir doch mal ehrlich: Das is eine reine Farce dieser Spruch. Würde des keine Förderung geben, die die Gemeinde der Telekom zahlen würde, wäre die Telekom nicht mal auf die Idee gekommen, bei uns das Internet auszubauen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Bügermeister Scheliga erklärte der erste von der Telekom dann auch was überhaupt gemacht wurde. Man merkte: einer mit Ahnung von der Technik. Mehr hat er nicht erklärt. Aber es war aufschlussreich was er gesagt hat. Es wurde Glasfaser gelegt bis zu den Verteilern an der Limburger Straße gelegt. Anders als ich dachte. Das hat mich positiv gestimmt. Auch die Tatsache, dass die Telekom bis zum Frühjahr nächsten Jahres in Hahnstätten den DSL Zugang dort auch weiter ausbauen möchte und somit VDSL mit bis zu 50 MBits/s zur Verfügung stellt. Zum Glück brauch Glasfaser nur alle 50 km einen Repeater. Dadurch kommt bei diesem Ausbau auch gut was an Bandbreite an. 🙂 Die alten Kupferkabel brauchen halt etwa alle 4 km einen Repeater sonst ist das Signal futsch. Deswegen gab es bisher bei uns wenig bis gar kein DSL. Die Letzte Meile, also die Strecke zwischen Verteiler und dem Haus ist weiterhin Kupfer, daher findet hier weiterhin ein Verlust statt. Aber bei entsprechend großer Bandbreite, stört das schon gar nicht mehr. Wobei YouTube Videos bei der Telekom weiterhin ruckeln werden. Aber das ist ein anderes Thema… Als Stichwort sei hier QoS genannt. Die Scharfschaltung der schnellen Leitungen erfolgt wohl Ende September und spätestens zum Rückershäuser Markt soll schließlich alle bestellte Zugänge bereit stehen.

Nachdem diese Grundlegenden Erklärungen abgeschlossen war, wurde aus der Geschichte ein Verkaufsgespräch. Ein zweiter Mitarbeiter der Telekom fing nun an. Er zeigte die Tarife und wie man umsteigen kann und was beachtet werden muss. Allerdings, hat man bei dieser Person gemerkt: a) es war ne Schlaftablette. Man hat ist fast eingeschlafen, wenn man ihm zugehört hat. und b) der Typ hatte keine Ahnung. Auf verschiedene Fragen, der anwesenden Bürger konnte er nicht richtig antworten. Vorrausgesetzt er hat die Frage überhaupt kapiert. So eins, zwei mal hatte ich das Gefühl, dass dies nämlich nicht der Fall war.

Kommen wir nun noch zum Lustigen Teil der Veranstaltung. Für die Anwohner ist es zwar weniger Lustig, aber es zeigt doch mal wieder die typische Telekom Manier. Ein Anwohner von „Auf Bach“ beschwerte sich darüber, dass seit etwa 3 Monaten der Internetanschluss gestört ist und es sich nichts tut. Diese 3 Monate sind lustigerweise etwa genau die Zeit wo die Kabelverlegung begonnen hat. Eine weitere Anwohnerin die ebenfalls dort wohnt meinte dann schließlich, dass sie mittlerweile alle Techniker beim Vornamen kennt. Sie muss zu Ihren Nachbarn gehen um dort ins Netz zu können. Wenigstens hat sich der Herr der zu Beginn die Technik erklärt hat, der Sache angenommen. Ich hoffe auf einen guten Ausgang. Jedenfalls machte mir der Herr einen kompetenten Eindruck. Nicht so wie der, der die Tarife vorgestellt hat. Der 3te Telekom man hat im übrigen nur neben dran gesessen und nichts gesagt. Schlechter wäre es aber wahrscheinlich nicht gewesen.

Für mich gilt jetzt die Frage: Was kann uns 1&1 anbieten und vor allem ab wann. Darum will sich aber mein Vater kümmern. Hauptsache endlich von dieser lahmarschigen Leitung weg…

Windkraft in Aarbergen

Gestern abend fand in Aarbergen wieder die Gemeindevertretersitzung statt. Hauptstreitpunkt war das Thema Windkraft. Darüber wurde ne gute Stunde diskutiert. Um genau zu sein ging es darum im Waldgebiet von Pandrod zusammen mit Hünstetten und Hünfelden 3 bis 4 eigene Windräder aufzustellen.

Einig waren sich alle Fraktionen darüber, dass zu diesem Thema die Bürger Aarbergens befragt werden sollen. Da im Antrag auch noch drinne Stand, dass nicht nur Panrod geprüft werden soll, sondern auch noch ergebnisoffen weitere Standorte geprüft werden. Im ürsprünglichen Antrag war allerdings noch nichts von Bürgerbefragung enthalten, dass wurde erst später nach einer Diskussion aufgenommen.

Die CDU Fraktion hätte gern nur die Windräder in Panrod und eine Infoveranstaltung dazu. Sie lehnte daher den Antrag der SPD ab. Die Grünen und die SPD stimmten für den Antrag nachdem noch einmal kurz gefragt wurde, ob eine Bürgerbefragung stattfinden sollte und wie dies geschehen sollte. Daraufhin wurde erst mal eine Sitzungsunterbrechung beantragt und sich beraten. Am Ende kam heraus, dass diese Bürgerbefragung in Form einer Infoveranstaltung für Gesamtaarbergen durchgeführt werden. Das wurde am Ende auch angenommen.

Aber seien wir mal ehrlich: Bürgerbefragung in form einer Infoveranstaltung?? Für mich sieht das anders aus. Ich hätte gern eine RICHTIGE Befragung, also mit Stimmzettel und einer Ja und Nein Möglichkeit. Also wenn schon eine Bürgerbeteiligung, dann doch bitte richtig. Das würde in diesem Fall bedeuten: Eine Befragung für ganz Aarbergen, aber bitte getrennt nach Ortsteilen. Die entsprechende Frage sollte einmal Allgemein gehalten sein, also z.B. „Wollen Sie Windkraftanlagen in Aarbergen?“ und zum einen sollte nach einem bestimmten Standort gefragt werden. Also z.B. „Wollen Sie im Waldbereich von Panrod Windkraftanalgen?“. Allerdings sollte bei letzterem dann die Anwohner des betroffenen Dorfes besonders berücksichtigt werden.

Insgesamt machte die gestrige Diskussion auf mich folgenden Eindruck: Energiewende, ja auf jedenfall. Auch gern mit Windrädern, aber letztere doch bitte nicht vor meiner Haustür.

UPDATE: hier noch der Artikel zum Thema aus dem Wiesbadener Tagblatt

Jede Menge konstituierende

Nachdem am 27.03. die Kommunalwahlen waren, waren nun auch 2 Wochen lang, jede Menge konstituierender Sitzungen. Also die Sitzungen auf denen Vorsitzende für die nächste Amtsperiode gewählt werden. Am 28.04. war diese bereits in meiner Heimatgemeinde. Daran konnte ich leider nicht teilnehmen. An dem Tag hatte ich selbst Vorstandsitzung der Wiesbadener Piraten. Schade. Mal sehen, ob ich das Protokoll noch in irgendeiner Form bekommen kann.

Am 04.05. also eine Woche später fand dann auch die konstituierende der Stadtverordnetenversammlung in Wiesbaden statt. Teilnehmen konnte ich auch an dieser nicht… Blöd gelaufen. Ich hab wohl einiges verpasst. Auf dieser Sitzung wurde der Stadtverordnetenvorsteher und seine 4 Stellvertreter gewählt. Sowie die Besetzung der Ausschüsse beschlossen. Außerdem wurde schon mal über das Thema Fluglärm gesprochen. Aber das war wohl eher unspektakulär und wurde in den Umweltausschuss verschoben.

Spektakulär war es hingegen bei der Wahl der Stellvertretenden Stadtvorsteher. Traditionell stellen die vier größten Fraktionen eine entsprechende Liste für diese Ämter auf und diese werden schließlich gewählt. Auch unsere Fraktion hat eine solche Liste aufgestellt, mit Michael Göttenauer an der Spitze. Die Chancen das er gewählt werden könnte standen allerdings nicht besonders gut. Hat doch die CDU, dem alten Rattenschwanz, der FDP Platz 2 auf der Liste zugebilligt. Blöderweise ging der Plan der von CDU und FDP kräftig nach hinten los. Es gab nämlich 2 Leute die den FDP Kandidaten aus den Fraktionen CDU und FDP die den FDP Kandidaten nicht gewählt haben. Gleichzeitig erhielt Michael aber auch nicht nur 5 Stimmen (die der Fraktion), sondern ganze 13. Er hat also aus fast allen anderen Fraktionen noch Stimmen erhalten. Nur die SPD hat komplett ihren Kandidaten gewählt. Bei allen anderen gab es Abweichler. Damit ist die FDP aus dem Präsidium raus und ein Pirat drinne. (vgl. Wiesbadener Kurier) Die Amtsperiode beginnt vielversprechend. Bereits der zweite Erfolg unserer Kommunalpolitiker. Der erste war der hier.

Dann fand auch am Freitag die konstituierende Sitzung meines Ortsbeirates statt. Diese Sitzung wollte ich eigentlich besuchen und mal schauen was da so abgeht. Gedauert hat die Sitzung ca. 30 Minuten und war im Wiesbadener Tagblatt für 19 Uhr angekündigt. Als ich das las hab ich mir den Termin natürlich aufgeschrieben. Am Freitag bin ich dann dort auch schließlich gewesen und musste feststellen, dass der Raum abgeschlossen war. War ich zu früh? Ich fand den Raumbelegungsplan und schaut noch mal auf die Uhr. Es war bereits kurz nach 19 Uhr und auf dem Raumbelegungsplan stand 19 Uhr. Eine kurze Nachfrage in der Wirtschaft unter unserem Bürgerhaus ergab dann, dass die Sitzung bereits um 18 Uhr stattfand. Verständlicherweise war ich etwas sauer und habe unserem neuen alten Ortsvorsteher eine E-Mail geschrieben. Mal sehen, wann er sie beantwortet. Vielleicht bleibt er mir auch wieder mal eine Antwort schuldig. Wäre nicht das erste mal.

Ich warte dann mal gespannt und harre der Dinge die da kommen. Aber ich freue mich auch auf die kommende Amtszeit. 🙂

Jugend in die Politik

Seit geraumer Zeit stelle ich mir die Frage, wie könnte man die desinteressierte Jugend wieder für Politik begeistern. Gerade wenn ich über Facebook gesagt bekomme, das ich den ganzen Politikkram nicht ständig posten muss, weil es ja angeblich eh keinen interessiert. Meine Antwort damals darauf war, das die Politik dieser Person entweder den Arsch retten wird, oder sie in den Abgrund stürzen wird. Um es mal extrem auszudrücken.

Nichtdestotrotz habe ich diese Frage auch an Kandidaten für die Kommunalwahl in Aarbergen gestellt. An insgesamt 4 Leute. Also an eine Person von jeder Liste. Ich habe dabei versucht möglichst gleichaltrige Personen raus zusuchen. Mein Ziel war Personen um die 20 zu dem Thema zu befrage, allerdings hab ich bei der CDU nur jemand Mitte-Ende 20 erwischt. Allerdings wurde von diesen Personen niemand in die Gemeindevertretung gewählt. Da zwei von vieren allerdings von mir Ideen haben wollten, werden diese die Ideen die ich hier gerade zu Wort zu bringen versuche, weitergeben.

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